Orient und Okzident haben das künstlerische Werk der Akefeh von Koerber (Akefeh Monchi-Zadeh) geprägt. Mit 22 Jahren kam sie aus dem Iran nach Deutschland, um Kunst zu studieren. Die Welt der persischen Miniaturen aus ihrer Heimat wie die Erfahrungen der Kriegszeit in Deutschland spiegeln sich in den starken Kontrasten der Themen und Malstile, die sie ihr ganzes Leben lang begleiteten. Das folgende Gedicht ist ihr selbst gewähltes Motto für ihr Werk und ihr Leben:

„Als Adams Nachfahr’n sind wir eines Stammes Glieder.
Der Mensch schlägt in der Schöpfung als Juwel sich nieder.
Falls Macht des Schicksals ein Organ zum Leiden führt,
sind alle andern von dem Leid nicht unberührt.
Wenn niemals Du in Sorge um den andern brennst,
verdienst Du nicht, dass Du Dich einen Menschen nennst.“
Sa’adi (1190-1291)

Short film about Akefeh von Koerber’s work (with optional subtitles)
Akefeh von Koerber / Monchi-Zadeh Hamburg 1957
Akefeh von Koerber / Monchi-Zadeh Hamburg 1952